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Universitätsklinikum
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Ein Universitätsklinikum (kurz: Uniklinik) oder Universitätskrankenhaus, in der Schweiz Universitätsspital, ist im Allgemeinen ein Krankenhaus, das an die medizinische Fakultät einer Universität angegliedert ist. Neben der medizinischen Behandlung dient es daher auch der Forschung und Lehre im Bereich der Medizin.
Contents
⢠Deutschland
⢠Dänemark
⢠Niederlande
⢠Ăsterreich
⢠Schweiz
⢠Frankreich
⢠Slowenien
⢠Tschechien
⢠Siehe auch
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Universitätskliniken nach Ländern
Deutschland
Allgemeines
1717 wurde durch J. Juncker in Halle an der Saale das Krankenhaus der Franckeschen Stiftungen fĂźr den klinischen Unterricht (Collegium clinicum Halense) genutzt. Die CharitĂŠ in Berlin wurde 1710 gegrĂźndet, jedoch erst 1727 zum âLazareth und Hospitalâ fĂźr das 1724 gegrĂźndete, staatliche âCollegium medico-chirurgicumâ. Die älteste Medizinische Fakultät besteht seit 1386 in Heidelberg.
In der Bundesrepublik Deutschland befinden sich Universitätskliniken in der Regel in der Trägerschaft des betreffenden Bundeslandes mit Anbindung der entsprechenden Universität Ăźber einen spezifischen Kooperationsvertrag. Das Universitätsklinikum ist dabei heute meist in Form einer juristischen Person, in deren Aufsichtsrat sich Universitäts- und Landesvertreter sowie Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft befinden. Eine Sonderstellung nehmen die nichtlandeseigenen Universitätskliniken an der Ruhr-Universität Bochum sowie analog das Universitätsklinikum OWL, das in städtischer Hand befindliche Universitätsklinikum Mannheim, das 2006 privatisierte Universitätsklinikum GieĂen und Marburg, sowie das Helios Universitätsklinikum Wuppertal, welches der ebenfalls nicht-staatlichen Universität Witten/Herdecke angehĂśrt, ein.
Die drei jĂźngsten der Anfang des Jahres 2025 insgesamt nun 37 deutschen Universitätsklinikacite-ref-mul24-1-0[1] sind das Universitätsklinikum Augsburg, das zu Beginn des Januar 2019 in die Trägerschaft des Freistaates Bayern Ăźbertragen wurde, sowie das nordrhein-westfälische Universitätsklinikum OWL (UK OWL) mit Start des dortigen Lehrbetriebs im Jahr 2021 und die zum 1. Juli 2024 in Brandenburg gegrĂźndete Medizinische Universität Lausitz (MUL-CT). Alle drei NeugrĂźndungen haben u. a. den Hintergrund der drei Bundesländer, die ärztliche Versorgung in den dortigen Gebieten weiter zu erhĂśhen sowie damit zusätzliche Ausbildungsstätten fĂźr Ărzte in Deutschland schaffen zu wollen und so einem Ărztemangel entgegenzuwirken. Zudem verfolgen auch im Jahr 2025 die Stadt und das Klinikum Oldenburg weiterhincite-ref-ukobg-2-0[2] das Ziel, in nächster Zukunft vom Bundesland Niedersachsen als Universitätsklinikum anerkannt und als solches auch von dort gefĂśrdert zu werden.
Die Finanzierung deutscher Universitätsklinika
Die Finanzierung der deutschen Universitätsklinika lässt sich mit Stand 2024 in folgende 5 Säulen einteilen:
⢠Finanzierung im Rahmen der Krankenhausbehandlungen, fĂźr Details vgl. âaktuelle Krankenhausfinanzierungâ
⢠Finanzierung fĂźr den Hochschulbereich âF&Lâ (Forschung und Lehre), d. h. des medizinischen Dekanats/Fachbereichs der jeweiligen Hochschule, durch das jeweilige Bundesland: Im Falle der deutschen Universitätsklinika ist bis auf einige Ausnahmen das jeweilige Bundesland auch selbst der Krankenhausträger, in der Regel als Anstalt des Ăśffentlichen Rechts (AĂśR). Dementsprechend erhalten diese Krankenhäuser zweckgebundene Mittel seitens der Bundesländer, die die Betriebskosten der Forschung und Lehre (F&L) gegenfinanzieren. FĂźr die nordrhein-westfälischen Uniklinika als Beispiel gibt es fĂźr diese Konstellation insbesondere die NRW-spezifische âRechtsverordnung fĂźr die Universitätskliniken Aachen, Bonn, DĂźsseldorf, Essen, KĂśln und MĂźnster (Universitätsklinikum-Verordnung â UKVO)âcite-ref-3[3] mit â§ 9 Finanzierung, Gewährträgerschaftâ, in Bayern das Bayerisches Universitätsklinikagesetzcite-ref-4[4].
⢠Finanzierung aus Drittmitteln, d. h. Mittel fßr die Forschung von externen Mittelgebern wie z. B. der DFG.
⢠Finanzierung auf Basis wirtschaftlicher Tätigkeit: Hierzu zählen u. a. die Einnahmen aus Bewirtschaftung des Parkraums auf dem Gelände der Uniklinik, Einnahmen aus Vermietung von klinikumseigenen Personalwohnungen, Einnahmen aus Vermietung von klinikumseigenen Bßros und Räumen fßr dort eingemietete Einzelhandelsgeschäfte, Krankenkassenzweigstellen, Besuchercafeterien u. ä. und Einnahmen aus eigenen Betriebskindergärten. Hierzu zählen auch ErlÜse eines Universitätsklinikums aus eigenen Beteiligungen an anderen Unternehmen bzw. Gesellschaften, wie beispielsweise einer Translations-Gesellschaft oder an Medizinischen Versorgungszentren (MVZs).
⢠Sonstiges: Z.B. kann ein gewisser Umfang an finanzieller UnterstĂźtzung auch durch Spenden direkt an eine Universitätsklinik oder an gemeinnĂźtzige FĂśrderverbände oder gemeinnĂźtzige Gesellschaften, die eng an die jeweilige Universitätsklinik angebunden sind, erzielt werden. Ein ähnlicher Weg ist die Einrichtung von gemeinnĂźtzigen Stiftungen fĂźr Universitätsmedizin, wie sie u. a. fĂźr das UK Aachen, das UK Essen, das UK Mainzcite-ref-stiftukmai-5-0[5] sowie das UK MĂźnstercite-ref-stiftukm-6-0[6] bestehen. Des Weiteren kann ein gewisser Umfang an finanzieller UnterstĂźtzung z. B. auch durch Sponsoring erzielt werden, welches dann allerdings deutlich als dementsprechendes zu kennzeichnen ist, um auch jeglichen Anschein von Vorteilsnahme auszuschlieĂen. Den Universitätsklinika in Deutschland stehen fĂźr Investitionen auf Antrag hin je nach entsprechendem Bescheid auch Investitionsmittel aus der DFG-FĂśrderung zur VerfĂźgung. Zudem bestand bis 2007 fĂźr Universitätsklinika auch die MĂśglichkeit, Investitionsmittel aus dem frĂźheren HochschulbaufĂśrderungsgesetz zu erhalten. Mit Auslaufen dieses Gesetzes ist diese âalteâ Gemeinschaftsaufgabe des Bundes in Art. 143c und in Art. 91b Absatz 1 und 3 des Grundgesetzes (GG) neu geregelt.
In der Regel geben die jährlichen, allgemein verfßgbaren und oft auch ßber das Internet zugänglichen Geschäftsberichte der Universitätsklinika näheren Aufschluss auf die HÜhe der jeweiligen verschiedenen ErlÜsherkßnfte des Unternehmens.
Verbände deutscher Universitätsklinika
Die deutschen Universitätsklinika sind gesetzlich verankert Pflichtmitglieder in den jeweiligen Landeskrankenhausgesellschaften und damit auch in deren Dachorganisation der DKG. DarĂźber hinaus mit Stand April 2025 hat sich bereits seit vielen Jahren eine groĂe Mehrheit der deutschen Universitätskliniken auf freiwilliger Basis im Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) zusammengeschlossen und fĂźr die Leitungen der Bereiche der Pflege innerhalb der universitären Medizin existiert der "Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands"cite-ref-7[7] (VPU). Die medizinischen Dekanate sind zusammengeschlossen im Verband des "Medizinischen Fakultätentags"cite-ref-8[8].
Des Weiteren sind daneben auch u. a. folgende Kooperationen vorhanden:
⢠Die deutschen Universitätskliniken haben sich in der im Jahr 2017cite-ref-9[9] gegrĂźndeten "Medizininformatik-Initiative" (MII) zusammengeschlossencite-ref-10[10], u. a. um Forschungs- und Versorgungsdaten standortĂźbergreifend untereinander sowie mit weiteren Partnern zu verknĂźpfen. Ăber das Deutsche Forschungsdatenportal fĂźr Gesundheit (FDPG)cite-ref-11[11] stehen seit 2023 Daten der MII auch Forschenden auĂerhalb der Medizininformatik-Initiative zur VerfĂźgung.cite-ref-12[12]
⢠Im April 2020 entstand ad hoc In der COVID-19-Pandemiesituation das zunächst fßr fßnf Jahre gefÜrderte "Netzwerk Universitätsmedizin" (NUM)cite-ref-13[13] als vom BMBF gefÜrdertes Kooperationsprojekt der deutschen Universitätskliniken, um die klinische COVID-19-Forschung der Universitätsmedizin zu koordinieren.cite-ref-14[14] Im April 2025 belief sich die FÜrderung auf bislang 390 Millionen Euro und das NUM wird weitere fßnf Jahre vom BMBF gefÜrdert.cite-ref-15[15]
⢠Verschiedene Universitätskliniken kooperieren zudem Ăźber die Technologie- und Methodenplattform fĂźr die vernetzte medizinische Forschung e. V. (TMF) miteinander. Nach eigenen Angabencite-ref-16[16] setzt sich dieser Verein fĂźr Forschung, Vernetzung und Digitalisierung in der Medizin ein. Er sieht sich demnach als Dachorganisation der medizinischen Verbundforschung in Deutschland, im Rahmen derer Spitzenforscherforscher Wissen austauschen, gemeinsam Ideen und Konzepte entwickeln und so die Zukunft der medizinischen Forschung im digitalen Zeitalter gestalten. Ende des Jahres 2024 stellte S.C. Semler als damaliger GeschäftsfĂźhrer der TMF und gleichzeitiger Leiter der MII-Koordinationsstelle Ăśffentlich fest, dass eine Integration und Verzahnung der Technologie- und Methodenplattform fĂźr die vernetzte medizinische Forschung mit dem NUM laufe, man sei âmitten dabeiâ.cite-ref-17[17]
Daneben gibt es auch noch freiwillige ZusammenschlĂźsse innerhalb eines Bundeslandes wie der âArbeitgeberverband der Universitätskliniken Nordrhein-Westfalen e. V.â (AdUK NRW) in NRWcite-ref-18[18] und in BW die âUniversitätsmedizin in Baden-WĂźrttembergâcite-ref-19[19]. Ein Teil der Uniklinika auch von auĂerhalb NRW sind dem KHZV Rheinland e. V. angeschlossen und dafĂźr in der âArbeitsgemeinschaft der Universitätskliniken des Landes NRWâcite-ref-20[20].
Krankenversorgung
Der Bereich der Krankenversorgung (KV) ist bei den deutschen Universitätsklinika häufig sehr ausgeprägt und umfangreich. Meistens ist einem Universitätsklinikum dabei von Seiten der Krankenhausplanung eines jeden Bundeslandes die dort jeweils hÜchste Versorgungsstufe zugewiesen. Somit werden Universitätsklinika oft als "Krankenhäuser der Maximalversorgung" bezeichnet. Der Ende des Jahres 2024 durch das KHVVG dem Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) neu hinzugefßgte § 38 KHG veranschaulicht zudem, dass der deutsche Gesetzgeber anerkennt und nun zukßnftig ab dem Jahr 2027 auch explizit fÜrdern und auf Kosten der Krankenhaus-Kostenträger und somit vor allem auf Kosten von GKV und PKV finanziell unterstßtzen mÜchte, dass die Universitätskliniken u. a. ßbergeordnete bzw. ßbergreifende Koordinierungs- und Vernetzungs-Aufgaben in der stationären und ambulanten Krankenhausversorgung wahrnehmen.
Struktur
Universitätsklinika sind deutlich ßber zahlreiche z. T. sehr spezialisierte Krankenhaus-Fachabteilungen untergliedert. Einer solchen Fachabteilung sind dann i. d. R. verschiedene Ambulanzen, Intensivbetten, Normalbettens-Stationen, Tageskliniken u. ä. als Untereinheiten zugeordnet. Andererseits nutzen mehrere Fachabteilungen zum Teil aber auch gemeinsame Intensivstationen und zentrale OPs inklusive Hybrid-OPs sowie im jeweiligen Klinikum vorhandene Operationsroboter u. ä. fachabteilungsßbergreifend. Zudem sind teilweise mehrere Fachabteilungen in einer organisatorischen Zwischenstufe als Zentren innerhalb der Universitätsklinika zusammengefasst. Daneben verfßgen Universitätsklinika ßber eigene Apotheken. Zudem bestehen dort zahlreiche verschiedene medizinische Institute. Manche von ihnen dienen dabei nur der Forschung. Viele der Institute sind allerdings in Forschung und in der Krankenversorgung tätig. Beispiele fßr diese Einrichtungen sind Institute fßr Transfusionsmedizin, fßr Infektiologie und fßr Immunologie, fßr Rechtsmedizin sowie auch Institute fßr Seltene Erkrankungen, fßr Pharmakologie und fßr Toxikologie, fßr Hausarztmedizin, fßr Patientensicherheit, fßr Hygiene, fßr Pathologie, fßr Parasitologie, fßr Virologie, fßr Tropenmedizin, fßr Humangenetik, fßr Humangenetik und fßr Zelluläre Neurowissenschaften, fßr Molekularbiologie, fßr Bioinformatik, fßr Medizinische Informatik und fßr Digitale Medizin sowie weitere. Zudem sind fast alle deutschsprachigen Giftnotrufzentralen (GIZ) an Universitätskliniken angegliedert.
Besonderheiten
Durch die Nähe von Krankenversorgung und intensiver medizinischer Forschung bei Universitätskliniken wird deutlich eine zeitnahe Ăbernahme von neuen Behandlungsmethoden in die Krankenversorgung unterstĂźtzt und erleichtert. Das spiegelt sich auch darin wider,
⢠dass Universitätskliniken im Regelfall eine groĂe Anzahl von "Neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden" (NUBs) in den jährlichen Krankenhaus-Entgeltverhandlungen verhandeln und nach entsprechender Genehmigung erbringen und mit dem jeweiligen Kostenträger entsprechend abrechnen dĂźrfen,
⢠dass sich mittlerweile fßr bestimmte Krankheitsspektren ßberregionale Netzwerke, wie z. B. im Bereich der Onkologie, unter Beteiligung oft gleich mehrere Universitätskliniken zusammengefunden und etabliert haben, u. a. um somit einen breiteren Austausch und Zugang zu neuesten wissenschaftliche Erkenntnisse zu beschleunigen und
⢠dass Universitätsklinika auch oft ßberproportional häufig an Modellvorhaben der Krankenversorgung gemäà SGB V beteiligt und sehr präsent im Bereich der Personalisierten Medizin und der Digitalen Medizin sind.
Zudem bieten die Universitätsklinika auch zahlreiche, breit gefächerte sowie sehr spezialisierte Leistungen der ambulanten Krankenversorgung an wie beispielsweise Spezial-Ambulanzen fßr Hämophilie, fßr Makula- und Netzhaut-Ambulanz, fßr Epilepsie, fßr Morbus Parkinson und andere BewegungsstÜrungen, fßr Neurovaskuläre Erkrankungen, fßr StoffwechselstÜrungen, Demenzambulanzen sowie Diamorphinambulanzen etc.
Lehre
Im Regelfall besteht zwischen den Uniklinika als AÜR und der jeweils nahestehenden Universität ein sehr spezifischer Kooperationsvertrag, der den medizinischen Fachbereich, gleichbedeutend mit der Medizinischen Fakultät bzw. dem Medizinischen Dekanat, der jeweiligen Universität sehr eng in das Universitätsklinikum einbindet. So ist i. d. R. der Dekan der Medizinischen Fakultät bei solch enger Kooperation auch Mitglied im (dort oft fßnfkÜpfigen) Vorstand der jeweiligen Universitätsklinik. Das Medizinische Dekanat finanziert und betreut dabei den universitätsspezifischen Bereich Forschung und Lehre, auch F&L genannt.
Dessen Teilbereich Lehre ist dabei als die gesamte Struktur zu verstehen, die insbesondere das ärztliche als auch das zahnärztliche Studium ermÜglicht und sicherstellt. In den vergangenen Jahren sind hier bei manchen deutschen Uniklinika bzw. medizinischen Fachbereichen noch die Angebote fßr ein Studium der Hebammenwissenschaftcite-ref-21[21] sowie ein Studium der Pflegewissenschaftcite-ref-22[22] hinzugekommen.
LOM
Die Bemessung der Finanzbudgets der Lehre an Uniklinika erfolgt dabei seitens den geldgebenden Bundesländerncite-ref-lom1-23-0[23] sowie intern in vielen Universitätsklinika teilweise gemäà einer leistungsorientierten Finanzmittelvergabe (abgekßrzt mit LOMcite-ref-lom1-23-1[23] bzw. mit LOMVcite-ref-lomvb-24-0[24]) oft ßber Systeme mit floatenden Punktwerten. So lehnen beispielsweise mittlerweile u. a. Hochschulen einzelne Teile ihrer innerbetrieblichen leistungsbezogenen Finanzmittelvergabe oft an ein System von bewerteten und gewichteten Publikationsleistungen in jeweiligen einschlägigen Fachzeitschriften ancite-ref-lom3-25-0[25]cite-ref-lom4-26-0[26]. Dabei ist dann ein ßber mehrere Jahre gleichbleibender jährlich zu verteilender Euro-Gesamtbetrag festgelegt und wird jeweils jährlich in Relation zu den jeweils erbrachten Publikationsleistungspunkten gesetzt. Analog wird dieses Verfahren dort z auch in Bezug auf die Euro-Beträge der jeweils eingeworbenen Drittmittel angewendet.cite-ref-lom2-27-0[27]
Forschung
Hier sind aufgrund ihrer Finanzierungsherkunft ganz grundsätzlich folgende zwei Bereiche zu unterscheiden:
⢠Forschung ßber den Forschungsanteil beim Medizinischen Dekanat aus den dortigen Primärforschungsmitteln sowie
⢠Umfangreiche Forschung finanziert auf Basis von jeweils eingeworbenen Drittmitteln.
Dabei ist neben der Exzellenz der Forschenden auch eine jeweilige Ausstattung mit leistungsfähigen Forschungsgeräten wichtig, die allerdings in Anschaffung und Betrieb zumeist sehr kostenintensiv ist. Fßr mehr Effizienz und Geräteauslastung wird zunehmend die Einrichtung von Gerätezentren, die als "Core Facilities" bezeichnet werden, seitens den jeweiligen medizinischen Dekanaten sowie seitens der DFG gefÜrdert.cite-ref-dfgcf-28-0[28]
Forschungsrahmenbedingungen
Um die Rahmenbedingungen und die Datengrundlagen fßr die medizinische Forschung in Deutschland signifikant zu erweitern und zu verbessern, traten 2024 insbesondere folgende drei Gesetze in Kraft: Mit Wirkung zum 26. März 2024 das Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) sowie das Digital-Gesetz (DigiG)cite-ref-29[29] und zum 23. Oktober 2024 das Medizinforschungsgesetz (MedFoG). Mit dem MedFoG gibt es erstmals ein eigenes Gesetz,cite-ref-30[30] welches die Vorschriften zur Medizinforschung bßndelt.
Durch die Nähe von Krankenversorgung und intensiver medizinischer Forschung bei Universitätskliniken wird deutlich eine zeitnahe Ăbernahme von neuen Behandlungsmethoden in die Krankenversorgung unterstĂźtzt und erleichtert. Zu beachten ist dabei allerdings, dass insbesondere seitens des Bundesministeriums fĂźr Gesundheit (BMG) versucht wird, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (g-ba) sowie das Institut fĂźr Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) zunehmendcite-ref-31[31] mitbestimmen, welche Forschungsergebnisse in die Krankenversorgung in Deutschland einflieĂen dĂźrfen.
Enge Zusammenarbeit mit Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG)
Jeweils mehrere Uniklinika arbeiten schwerpunktmäĂig Ăźber Verbundprojekte an Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) mitcite-ref-32[32]cite-ref-33[33]cite-ref-34[34], Stand 2024 verfĂźgt das DZG Ăźber die folgenden 8 Forschungsbereiche: DZNE âNeurodegenerative Erkrankungenâ, DZPG âPsychische Erkrankungenâ, DZHK âHerz-Kreislauf-Erkrankungenâ, DZL âLungenerkrankungenâ, DZIF âInfektionskrankheitenâ, DKTK âKrebsâ, DZD âDiabetesâ und DZKJ âKinder- und Jugendgesundheitâ. Das DZG wurde dabei 2007 vom Bundesministerium fĂźr Bildung und Forschung (BMBF)cite-ref-35[35] gegrĂźndet und es gehĂśrte z. B. das DZNE zu den beiden Zentren, mit denen begonnen wurde.
Sortierbare Liste der deutschen Universitätsklinika
Hier in der Spalte der "Mitarbeitenden" sind teilweise Vollkräfte-Zahlen (VK) enthalten, der andere Teil basiert auf einer Zählung nach "KÜpfen", wo demnach, anders als bei der Vollkräftezählung, auch jeder Teilzeitbeschäftigter mit dem Wert 1 gezählt wird.
| Universitätsklinikum | Land | Mitarbeitende | Betten | Ambulante Fälle pro Jahr | Stationäre Fälle pro Jahr | Verausgabte Drittmittel in Mio. ⏠| Professuren | Website |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Universitätsklinikum Aachen | NW NW | 9.000 [ 36 ] | 1.400 [ 36 ] | 200.000 [ 36 ] | 50.000 [ 36 ] | | | https://www.ukaachen.de/ |
| Universitätsklinikum Augsburg | BY BY | 7.300 [ 37 ] | 1.699 [ 37 ] | 201.261 [ 37 ] | 70.612 [ 37 ] | | | https://www.uk-augsburg.de/ |
| CharitĂŠ â Universitätsmedizin Berlin : Campus Benjamin Franklin (CBF) in Lichterfelde Campus Berlin-Buch (CBB) in Buch Campus CharitĂŠ Mitte (CCM) in Mitte Campus Virchow-Klinikum (CVK) im Wedding | BE BE | 23.479 [ 38 ] | 3.293 [ 38 ] | 787.757 [ 38 ] | 137.825 [ 38 ] | 295 [ 38 ] | 321 [ 38 ] | https://www.charite.de/ |
| Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum : Nichtlandeseigene Universitätskliniken: Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum (Träger: Bergbau-Berufsgenossenschaft und HVBG) Institut fĂźr Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (Träger: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung ) Klinik fĂźr Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des LWL-Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer (Träger: Bundesknappschaft ) LWL-Universitätsklinik Bochum (Psychiatrie â Psychotherapie â Psychosomatik â Präventivmedizin, Träger: Landschaftsverband Westfalen-Lippe ) LWL-Universitätsklinik Hamm (Kinder- und Jugendpsychiatrie â Psychotherapie â Psychosomatik, Träger: Landschaftsverband Westfalen-Lippe) Marienhospital Herne (Träger: Stiftung Katholisches Krankenhaus) St. Josef-Hospital Bochum (Träger: St. Elisabeth-Stiftung) Landeseigene Universitätsklinik: Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (in Bad Oeynhausen ) Kommunale Kliniken: MĂźhlenkreiskliniken (Träger MĂźhlenkreiskliniken AĂśR) Johannes Wesling Klinikum Minden Krankenhaus LĂźbbecke-Rahden Auguste-Viktoria-Klinik Bad Oeynhausen Klinikum Herford (Träger Klinikum Herford, AĂśR) | NW NW | 15.387 [ 39 ] | 5.645 [ 39 ] | 565.454 [ 39 ] | 190.266 [ 39 ] | | | http://www.uk.rub.de/ |
| Universitätsklinikum Bonn | NW NW | 9.200 [ 40 ] | 1.341 [ 40 ] | 462.043 [ 40 ] | 55.317 [ 40 ] | 89,899 [ 41 ] | | https://www.ukbonn.de/ |
| Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel | BB BB | 2.000 [ 42 ] | 492 | 48.000 [ 42 ] | 26.000 [ 42 ] | | | https://www.klinikum-brandenburg.de/ |
| Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden | SN SN | 7.384 [ 43 ] | 1.410 [ 43 ] | 166.409 [ 43 ] | 55.281 [ 43 ] | | | https://www.uniklinikum-dresden.de/ |
| Universitätsklinikum Dßsseldorf | NW NW | 6.537 [ 44 ] | 1.003 [ 44 ] | 310.854 [ 44 ] | 45.692 [ 44 ] | 47,8 [ 44 ] | 120 [ 44 ] | https://www.uniklinik-duesseldorf.de/ |
| Universitätsklinikum Erlangen | BY BY | 8.000 | 1.394 [ 45 ] | 572.299 [ 45 ] | 58.134 [ 45 ] | | | https://www.uk-erlangen.de/ |
| Universitätsklinikum Essen Standort Essen Ruhrlandklinik, Westdeutsches Lungenzentrum St. Josef Krankenhaus Werden Herzchirurgie Huttrop Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen | NW NW | 8.500 [ 46 ] | 1.770 [ 46 ] | 300.000 [ 46 ] | 74.000 [ 46 ] | | | http://www.uniklinikum-essen.de/ |
| Universitätsklinikum Frankfurt am Main | HE HE | 8.500 [ 47 ] | 1.270 [ 47 ] | 480.000 [ 47 ] | 46.000 [ 47 ] | | | https://www.unimedizin-ffm.de/ |
| Universitätsklinikum Freiburg Campus Freiburg Campus Bad Krozingen (Herzzentrum) | BW BW | 15.702 [ 48 ] | 2.210 [ 48 ] | 982.719 [ 48 ] | 90.538 [ 48 ] | 109,9 [ 48 ] | 109 | https://www.uniklinik-freiburg.de/ |
| Universitätsklinikum GieĂen und Marburg Standort GieĂen Standort Marburg | HE HE | 10.500 [ 49 ] | 2.230 [ 49 ] | 400.000 [ 49 ] | 100.000 [ 49 ] | | | https://www.ukgm.de/home.html |
| Universitätsklinikum GÜttingen | NI NI | 7.900 [ 50 ] | 1.450 [ 50 ] | 225.000 [ 50 ] | 65.000 [ 50 ] | | | http://www.med.uni-goettingen.de/ |
| Universitätsklinikum Greifswald | MV MV | 4.368 | 919 | 150.000 | 36.000 | | | https://www.medizin.uni-greifswald.de/ |
| Universitätsklinikum Halle (Saale) (UKH) | ST ST | 4.450 [ 51 ] | 1.148 | 212.000 [ 51 ] | 34.700 [ 51 ] | | | https://www.medizin.uni-halle.de/ |
| Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) | HH HH | 15.300 [ 52 ] | 1.738 | 454.747 [ 52 ] | 95.077 [ 52 ] | | 141 [ 52 ] | https://www.uke.de/ |
| Klinikum der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) | NI NI | 8.459 [ 53 ] | 1.520 [ 53 ] | 279.108 [ 53 ] | 55.106 [ 53 ] | 101,4 [ 53 ] | 146 [ 53 ] | https://www.mhh.de/ |
| Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) Universitätsklinikum Thoraxklinik Heidelberg Kreiskrankenhaus BergstraĂe | BW BW | 14.057 [ 54 ] | 2.599 [ 55 ] | 1.244.103 [ 54 ] | 88.557 [ 54 ] | 166 [ 54 ] | | https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/ |
| Universitätsklinikum Jena | TH TH | 6.800 [ 56 ] | 1.411 [ 56 ] | 475.000 [ 56 ] | 53.600 [ 56 ] | | | https://www.uniklinikum-jena.de/ |
| Universitätsklinikum KÜln | NW NW | 12.561 [ 57 ] | 1.500 [ 57 ] | 428.089 [ 57 ] | 61.595 [ 57 ] | | | https://www.uk-koeln.de/ |
| Medizinische Universität Lausitz â Carl Thiem | BB BB | | | | | | | https://mul-ct.de/ |
| Universitätsklinikum Leipzig Herzzentrum Leipzig (Träger: Helios-Klinikum ) | SN SN | 5.981 [ 58 ] | 1.451 [ 58 ] | 322.008 [ 58 ] | 59.281 [ 58 ] | 63,8 [ 58 ] | | https://www.uniklinikum-leipzig.de/ |
| Universitätsklinikum Magdeburg | ST ST | 4.843 [ 59 ] | 1.059 [ 59 ] | 300.000 [ 59 ] | 40.000 [ 59 ] | | | http://www.med.uni-magdeburg.de/ |
| Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz | RP RP | 8.726 [ 60 ] | 1.665 [ 60 ] | 276.163 [ 60 ] | 61.358 [ 60 ] | 67,9 [ 60 ] | | https://www.unimedizin-mainz.de/ |
| Universitätsklinikum Mannheim | BW BW | 4.481 [ 61 ] | 1.352 | 168.816 [ 61 ] | 44.686 [ 61 ] | 56,2 [ 61 ] | | https://www.umm.de/ |
| Klinikum der Universität MĂźnchen (Fusion der Klinika Innenstadt und GroĂhadern zu einem Klinikum 1999): Standort GroĂhadern Standort Innenstadt | BY BY | 11.683 [ 62 ] | 1.816 [ 62 ] | 420.641 [ 62 ] | 73.976 [ 62 ] | 134,7 [ 62 ] | 204 [ 62 ] | https://www.lmu-klinikum.de/ |
| Klinikum rechts der Isar (Klinikum der TU MĂźnchen ) | BY BY | 6.600 [ 63 ] | 1.161 [ 63 ] | 250.000 [ 63 ] | 56.000 [ 63 ] | | 84 [ 63 ] | https://www.mri.tum.de/ |
| Universitätsklinikum Mßnster | NW NW | 11.856 [ 64 ] | 1.513 [ 64 ] | 515.570 [ 64 ] | 51.116 [ 64 ] | 59,2 [ 64 ] | | https://www.ukm.de/ |
| Universitätsmedizin Oldenburg der Universität Oldenburg Evangelisches Krankenhaus Oldenburg 3 Universitätsmedizinische Kliniken [ 65 ] Karl-Jaspers-Klinik Bad Zwischenahn 1 Universitätsmedizinische Klinik [ 65 ] Klinikum Oldenburg 13 Universitätsmedizinische Kliniken und 4 Universitätsinstitute [ 65 ] Pius-Hospital Oldenburg 6 Universitätsmedizinische Kliniken [ 65 ] | NI NI | 7.000 [ 66 ] | 1340 [ 67 ] | 130.000 [ 66 ] | 50.000 [ 66 ] | | 70 [ 68 ] | https://universitaetsmedizin-oldenburg.de/ |
| Universitätsklinikum OWL Universität Bielefeld Evangelisches Klinikum Bethel [ 69 ] und Krankenhaus Mara Allgemein- und Viszeralchirurgie [ 70 ] Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie [ 71 ] Epileptologie [ 72 ] Innere Medizin, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin [ 73 ] Kinder- und Jugendmedizin [ 74 ] Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie [ 75 ] Medizin fßr Menschen mit Behinderung, Schwerpunkt psychische Gesundheit [ 76 ] Neurochirurgie [ 77 ] Neurologie [ 78 ] Psychiatrie und Psychotherapie [ 79 ] Unfallchirurgie [ 80 ] Klinikum Bielefeld Klinik fßr Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Klinik fßr Rheumatologie Klinikum Lippe in Detmold und Lemgo Klinik fßr Allgemein- und Viszeralchirurgie Klinik fßr Frauenheilkunde und Geburtshilfe Klinik fßr Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin Klinik fßr Neurologie und Neurogeriatrie Klinik fßr Urologie | NW NW | | | | | | | https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/universitaetsklinikum/ |
| Universitätsklinikum Regensburg | BY BY | 4.900 | 839 | 159.771 | 37.338 | | | https://www.ukr.de/ |
| Universitätsmedizin Rostock | MV MV | 4.803 [ 81 ] | 1.100 [ 81 ] | 211.146 [ 81 ] | 40.482 [ 81 ] | | | https://www.med.uni-rostock.de/ |
| Universitätsklinikum des Saarlandes , Homburg (UKS) | SL SL | 6.073 [ 82 ] | 1.445 [ 82 ] | 230.259 [ 82 ] | 50.863 [ 82 ] | | | http://www.uniklinik-saarland.de/ |
| Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) Standort Kiel Standort Lßbeck | SH SH | 16.618 [ 83 ] | 2.589 [ 83 ] | 373.230 [ 83 ] | 103.554 [ 83 ] | 111,3 [ 83 ] | 212 [ 83 ] | https://www.uksh.de/ |
| Universitätsklinikum Tßbingen Standort Kliniken Berg Standort Kliniken Tal | BW BW | 10.686 [ 84 ] | 1.637 [ 84 ] | 397.198 [ 84 ] | 68.762 [ 84 ] | 158,9 [ 84 ] | | https://www.medizin.uni-tuebingen.de/ |
| Universitätsklinikum Ulm Standort Oberer Eselsberg Standort Michelsberg Standort Safranberg | BW BW | 6.423 [ 85 ] | 1.274 [ 85 ] | 233.644 [ 85 ] | 45.746 [ 85 ] | 69,5 [ 85 ] | | https://www.uniklinik-ulm.de/ |
| Helios Universitätsklinikum Wuppertal | NW NW | 2.500 | 1.000 | 100.000 | 50.000 | | | https://www.helios-gesundheit.de/kliniken/wuppertal/ |
| Universitätsklinikum Wßrzburg | BY BY | 7.646 [ 86 ] | 1.438 [ 86 ] | 281.167 [ 86 ] | 72.772 [ 86 ] | | | https://www.ukw.de/ |
Dänemark
Dänemarks Universitätskliniken sind u. a. dascite-ref-87[87]
⢠Universitätskrankenhaus Kopenhagen (Københavns Universitet)
⢠Universitätskrankenhaus Aarhus (Aarhus Universitet)
⢠Universitätskrankenhaus Odense (Syddansk Universitet)
⢠Universitätskrankenhaus Kongens Lyngby (Danmarks Tekniske Universitet)
⢠Universitätskrankenhaus Aalborg (Aalborg Universitet)
⢠Universitätskrankenhaus Roskilde (Roskilde Universitet)
⢠Universitätskrankenhaus Nuuk (Grønlands Universitet)
Niederlande
⢠Universitätskrankenhaus Amsterdam der Faculty of Medicine - Amsterdam UMC mit zwei Standorten
⢠Universitätskrankenhaus Utrecht der Faculty of Medicine - UMC Utrecht
⢠Universitätskrankenhaus Leiden der Universität Leiden
⢠Universitätskrankenhaus Maastricht der Maastricht University
⢠Universitätskrankenhaus Groningen der University of Groningen
Ăsterreich
Detaillierte Informationen Ăźber den Spitalssektor in Ăsterreich stellt z. B. das Ăśsterreichische Bundesministerium fĂźr Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz im Intranet zur VerfĂźgungcite-ref-90[90].
⢠Universitätskliniken der Medizinischen Universität Innsbruck am Landeskrankenhaus Innsbruck
⢠Universitätsklinikum St. PÜlten der Karl Landsteiner Privatuniversität
⢠Universitätsklinikum Tulln der Karl Landsteiner Privatuniversität
⢠Med Campus III (ehemaliges AKh â Allgemeines Krankenhaus der Stadt Linz)
⢠Med Campus IV (ehemaliges Landes-, Frauen- und Kinderklinik)
⢠Neuromed Campus (ehemaliges LNK Wagner-Jauregg)
Schweiz
In der Schweiz gibt es als freiwilligen Zusammenschluss der dortigen Universitätsklinika den Verband "unimedsuisse - Universitäre Medizin Schweiz". Seine Funktion und Aufgabe fasst er wie folgt zusammencite-ref-91[91]: "Der Verband ist so einerseits die universitäre Stimme im Schweizer Gesundheits- und Bildungswesen, anderseits die Interessenvertretung und das Koordinationsorgan der universitären Medizin."
⢠Centre hospitalier universitaire vaudois (CHUV; Universitätsspital Lausanne)
⢠Hôpitaux universitaires de Genève (HUG; Universitätsspital Genf)
⢠Universitätsspital Bern (Inselspital)
⢠Universitätsspital Basel (USB)
⢠Universitätsspital Zßrich (USZ)
Die fßnf Universitätsspitäler erbringen 16,5 % der Spitalbehandlungen mit 24 % des Spitalpersonals.cite-ref-92[92]
Frankreich
⢠Centre hospitalier universitaire dâAmiens (CHU dâAmiens)
⢠Centre hospitalier universitaire dâAngers (CHU dâAngers)
⢠Centre hospitalier universitaire de Besançon (CHU de Besançon)
⢠Centre hospitalier universitaire de Bordeaux (CHU de Bordeaux)
⢠Centre hospitalier universitaire de Brest (CHU de Brest)
⢠Centre hospitalier rÊgional universitaire de Caen (CHU de Caen)
⢠Centre hospitalier universitaire de Clermont-Ferrand (CHU de Clermont-Ferrand)
⢠Centre hospitalier universitaire de Dijon (CHU de Dijon)
⢠Centre hospitalier universitaire de Fort-de-France (CHU de Fort-de-France)
⢠Centre hospitalier universitaire Grenoble Alpes (CHU Grenoble Alpes)
⢠Centre hospitalier rÊgional universitaire de Lille (CHRU de Lille)
⢠Centre hospitalier rÊgional universitaire de Limoges (CHU de Limoges)
⢠Hospices civils de Lyon
⢠Assistance publique â HĂ´pitaux de Marseille
⢠Centre hospitalier universitaire de Montpellier (CHU de Montpellier)
⢠Centre hospitalier rÊgional et universitaire de Nancy (CHU de Nancy)
⢠Centre hospitalier universitaire de Nantes (CHU de Nantes)
⢠Centre hospitalier universitaire de Nice (CHU de Nice)
⢠Centre hospitalier universitaire de NÎmes (CHU de NÎmes)
⢠Assistance publique â HĂ´pitaux de Paris (AP-HP)
⢠Centre hospitalier universitaire de Pointe-à -Pitre (CHU de Pointe-à -Pitre)
⢠Centre hospitalier universitaire de Poitiers (CHU de Poitiers)
⢠Centre hospitalier universitaire de Reims (CHU de Reims)
⢠Centre hospitalier universitaire de Rennes (CHU de Rennes)
⢠Centre hospitalier universitaire de La RÊunion (CHU de La RÊunion)
⢠Centre hospitalier universitaire de Rouen (CHU de Rouen)
⢠Centre hospitalier universitaire de Saint-Ătienne (CHU de Saint-Ătienne)
⢠Hôpitaux universitaires de Strasbourg
⢠Centre hospitalier universitaire de Toulouse (CHU de Toulouse)
⢠Centre hospitalier rÊgional universitaire de Tours (CHRU de Tours)
Slowenien
⢠Universitätsklinikum Ljubljana (Univerzitetni kliniÄni center Ljubljana), Ljubljana (Laibach)
⢠UKC Maribor, Maribor (Marburg an der Drau)
Tschechien
⢠Allgemeines Fakultätskrankenhaus Prag (Vťeobecnå fakultnà nemocnice v Praze)
⢠Universitätsklinikum Bulovka, Prag (Fakultnà nemocnice Bulovka, Praha)
⢠Universitätsklinikum KrålovskÊ Vinohrady, Prag (Fakultnà nemocnice KrålovskÊ Vinohrady, Praha)
⢠Universitätskrankenhaus Motol, Prag (Fakultnà nemocnice v Motole, Praha)
⢠Thomayer Universitätsklinikum, Prag (Fakultnà Thomayerova nemocnice, Praha)
⢠Zentrales Militärkrankenhaus â Militärisches Universitätskrankenhaus Prag (ĂstĹednĂ vojenskĂĄ nemocnice â VojenskĂĄ fakultnĂ nemocnice Praha)
⢠Universitätsklinikum Brßnn (Fakultnà nemocnice Brno)
⢠Universitätsklinikum St. Anna in BrĂźnn (FakultnĂ nemocnice u sv. Anny v BrnÄ)
⢠Universitätsklinikum KÜniggrätz (Fakultnà nemocnice Hradec KrålovÊ)
⢠Universitätsklinikum Olmßtz (Fakultnà nemocnice Olomouc)
⢠Universitätsklinikum Ostrau (Fakutnà nemocnice Ostrava)
⢠Universitätsklinikum Pilsen (FakultnĂ nemocnice PlzeĹ)
Hinweis: Das Klinikum Bulovka und das Thomayer-Klinikum hatten im Zeitraum 2012â2020 nicht den Status eines Universitätsklinikumscite-ref-93[93].
Vereinigte Staaten
⢠Johns Hopkins Hospital, Baltimore, MD
⢠Beth Israel Deaconess Medical Center, Harvard Medical School, Boston, MA
⢠Boston Medical Center, Boston University, Boston, MA
⢠Tufts New England Medical Center, Boston, MA
⢠McGaw Medical Center of Northwestern University, Chicago, IL
⢠University of Chicago Medical Center, Chicago, IL
⢠Duke University Medical Center, Durham, NC
⢠Dartmouth-Hitchcock Medical Center, Lebanon, NH
⢠UCLA Medical Center, University of California, Los Angeles, CA
⢠Vanderbilt University Medical Center, Nashville, TN
⢠Yale-New Haven Medical Center, New Haven, CT
⢠New York-Presbyterian University Hospital, Columbia University und Cornell University, New York, NY
⢠Norwalk Hospital, Norwalk, CT
⢠University of Colorado Hospital, CO
⢠University of Pennsylvania Medical Center, Philadelphia, PA
⢠University of Pittsburgh Medical Center, Pittsburgh, PA
⢠Mayo Clinic, Rochester, MN
⢠UCSD Medical Center, University of California, San Diego, CA
⢠UCSF Medical Center, University of California, San Francisco, CA
⢠University of Washington Medical Center, Seattle, WA
⢠Stanford University Medical Center, Stanford, CA
Siehe auch
⢠Versorgungsstufe
⢠Digitale Medizin
⢠Krankenhaus
⢠Lehrkrankenhaus
⢠Medizinischer Fakultätentag (MFT)
Weblinks
Commons
: Universitätsklinikum
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Universitätsklinik
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠Literatur von und ßber Universitätsklinikum im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Rubrik Universitätsklinikum auf der Website des Deutschen Ărzteblatts
Einzelnachweise
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cite-note-ukobg-22. â Stadtrat beschlieĂt âhistorischen Schrittâ. oldenburg.de, 1. Juli 2025, abgerufen am 2. Juli 2025.
cite-note-33. â Geltende Gesetze und Verordnungen, NRW Universitätsklinikum-Verordnung (UKVO). recht.nrw.de, abgerufen am 17. November 2024.
cite-note-44. â Bayerisches Universitätsklinikagesetz â BayUniKlinG. gesetze-bayern.de, abgerufen am 28. November 2024.
cite-note-stiftukmai-55. â Stiftung der JGU. foerdern-und-stiften.uni-mainz.de, abgerufen am 17. März 2025.
cite-note-stiftukm-66. â Stiftung Universitätsmedizin MĂźnster. stiftung-umm.de, abgerufen am 17. März 2025.
cite-note-77. â VPU - Ăźber uns. In: vpuonline.de. Abgerufen am 28. November 2024.
cite-note-88. â Der Verband - Wir engagieren uns fĂźr die medizinische Forschung und das Studium. In: medizinische-fakultaeten.de. Abgerufen am 8. Dezember 2024.
cite-note-99. â Mit digitaler Gesundheit an die Spitze. Pressemitteilung. In: BMBF.de. 12. Juni 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar); abgerufen am 8. Dezember 2024.
cite-note-1010. â Ăber die Initiative. In: medizininformatik-initiative.de. Abgerufen am 8. Dezember 2024.
cite-note-1111. â Das Team des Forschungsdatenportals (FDPG). In: forschen-fuer-gesundheit.de. Abgerufen am 14. April 2025.
cite-note-1212. â auf archive.org: Medizininformatikinitiative macht Forschungsdatenportal frei zugänglich. In: aerzteblatt.de. 18. Mai 2023, abgerufen am 14. April 2025.
cite-note-1313. â Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM). In: netzwerk-universitaetsmedizin.de. Abgerufen am 13. April 2025.
cite-note-1414. â auf archive.org: Netzwerk Universitätsmedizin hofft auf Verstetigung. In: aerzteblatt.de. 18. Januar 2024, abgerufen am 13. April 2025.
cite-note-1515. â Netzwerk Universitätsmedizin wird weitere fĂźnf Jahre gefĂśrdert. In: aerzteblatt.de. 7. April 2025, abgerufen am 13. April 2025.
cite-note-1616. â Medizinische Forschung gestalten - Ăber uns. In: tmf-ev.de. Abgerufen am 14. April 2025.
cite-note-1717. â auf archive.org: Medizininformatik-Initiative ein BrĂźckenbauer zwischen Medizin und Technik. In: aerzteblatt.de. 10. Dezember 2024, abgerufen am 14. April 2025.
cite-note-1818. â PDF: Tarifvertrag Entlastung und Anerkennungstarifvertrag geschlossen. In: dbb.de. Abgerufen am 19. November 2024.
cite-note-1919. â Universitätsmedizin in Baden-WĂźrttemberg. In: universitaetsmedizin-bw.de. Abgerufen am 19. November 2024.
cite-note-2020. â Unsere Mitglieder. In: khzv.de. Abgerufen am 19. November 2024.
cite-note-2121. â Hebamme - Das Studium ..... Studienorte ... In: hebammenverband.de. Abgerufen am 22. November 2024.
cite-note-2222. â Studiengang Pflegewissenschaft. In: hebammenverband.de. Abgerufen am 22. November 2024.
cite-note-lom1-2323. â Mittelvergabe nach dem Leistungsprinzip - LOM. DUZ Magazin, 21. August 2015, abgerufen am 12. Januar 2026.
cite-note-lomvb-2424. â Leistungsorientierte Mittelvergabe fĂźr die Lehre - LOMV Lehre. Medizinische Fakultät Ini Bonn, abgerufen am 12. Januar 2026.
cite-note-lom3-2525. â Richtlinie zur Ermittlung und Zuweisung von Sachmitteln und Investitionsmitteln fĂźr Forschung und Lehre. (PDF-Datei) Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, 24. Oktober 2023, abgerufen am 12. Januar 2026.
cite-note-lom4-2626. â Richtlinien zur leistungsorientierten Mittelvergabe - LOM. (PDF-Datei) Medizinische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, 2. Januar 2024, abgerufen am 12. Januar 2026.
cite-note-lom2-2727. â Modell zur leistungsorientierten Mittelvergabe (LOM). (PDF-Datei) Medizinische Universität Innsbruck, 15. Mai 2019, abgerufen am 12. Januar 2026.
cite-note-dfgcf-2828. â DFG: Gerätezentren - Core Facilities. dfg.de, abgerufen am 17. März 2025.
cite-note-2929. â Nicolas Straub, Christoph Kowalski: Gesundheitsdatennutzungsgesetz und Digital-Gesetz unter der Lupe | Was bedeutet die aktuelle Gesundheitsgesetzgebung fĂźr die Forschung mit versorgungsnahen Daten? In: Die Onkologie | Volume 30, S. 735â743. springer.com, 29. Oktober 2024, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar); abgerufen am 24. November 2024.
cite-note-3030. â Medizinforschungsgesetz | FĂźr bessere Bedingungen in der Medizin-Forschung. bundesregierung.de, 29. Oktober 2024, abgerufen am 28. Januar 2025.
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cite-note-3232. â Verbundforschung - Deutsche Zentren fĂźr Gesundheitsforschung. In: uni-due.de. Abgerufen am 24. November 2024.
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cite-note-19-6328. Zahlen und Fakten | TUM MRI. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
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cite-note-33-6530. Uni-Kliniken und -Institute // UMO. Abgerufen am 15. November 2024.
cite-note-uol-de-6631. Profil und Struktur // Universität Oldenburg. Abgerufen am 28. Juni 2023.
cite-note-6732. Universitätsmedizin Oldenburg. 14. November 2024, abgerufen am 15. November 2024.
cite-note-6833. Professuren der Universitätsmedizin Oldenburg // UMO. Abgerufen am 15. November 2024.
cite-note-6934. Universitätsklinikum OWL Campus Bielefeld-Bethel. Abgerufen am 16. April 2025.
cite-note-7035. Universitätsklinik fßr Allgemein und Viszeralchirurgie am Evangelischen Klinikum Bethel. Abgerufen am 16. April 2025.
cite-note-7136. Universitätsklinik fßr Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie am Evangelischen Klinikum Bethel. Abgerufen am 16. April 2025.
cite-note-7237. Universitätsklinik fßr Epileptologie am Krankenhaus Mara. Abgerufen am 16. April 2025.
cite-note-7338. Innere Medizin, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin am Evangelischen Klinikum Bethel. Abgerufen am 16. April 2025.
cite-note-7439. Universitätsklinik fßr Kinder- und Jugendmedizin am Evangelischen Klinikum Bethel. Abgerufen am 16. April 2025.
cite-note-7540. Universitätsklinik fßr Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Evangelischen Klinikum Bethel. Abgerufen am 16. April 2025.
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